Trauerbegleitung

Ausbildung ehrenamtlicher TrauerbegleiterInnen
(nach BVT-Standard)

Die Ausbildung in der ehrenamtlichen Trauerbegleitung umfasst 80 Unterrichtseinheiten zu je 45 Min. Sie richtet sich nach den Vorgaben des Bundesverbandes Trauerbegleitung e.V. .

Die Ausbildung vermittelt Grundlagen der Trauerbegleitung und Verständnis für Trauerprozesse. Im weiteren werden Grundlagen in der Gesprächsführung, der Gruppendynamik und dem Umgang mit Ressourcen und Grenzen vermittelt sowie der Einsatz verschiedener Methoden im Umgang mit Trauernden.
Die Bearbeitung der eigenen Trauergeschichte ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Haltungen und Einstellungen werden reflektiert und eine achtsame und zugewandte Haltung in der Begleitung erarbeitet.

Diese Ausbildung qualifiziert zur
  • ehrenamtlichen Begleitung Trauernder in einer Organisation, z.B. Hospiz, Telefonseelsorge etc.
  • Co-Leitung von Trauergruppen
  • Mitarbeit in offenen Trauerangeboten
  • Begleitung von nicht-erschwerter Trauer in Einzelgesprächen
Voraussetzungen
  • abgeschlossene Qualifizierung zur Sterbebegleitung von Vorteil
  • gute seelische und körperliche Belastbarkeit
  • Bereitschaft zur Selbsterfahrung
  • einschneidende Verluste sollten mindestens ein Jahr zurückliegen
  • Mindestalter 24 Jahre
  • Anmeldung nur über eine Organisation möglich
Inhalte
  • Trauertheorie und Trauermodelle
  • Systemische Zusammenhänge in Trauerprozessen
  • Kommunikation und Gesprächsführung
  • Gruppendynamik
  • Ressourcenförderung in der Trauerbegleitung
  • Einsatz verschiedener Methoden in der Trauerarbeit
  • Kollegiale Beratung
  • Reflexion und Bearbeitung eigener Verlusterfahrung

Neben den 80 Unterrichtsstunden sind verpflichtend:

  • selbst organisierte Arbeit in Peergroups (6 Treffen zwischen den Seminaren)
  • Literaturstudium

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